3,50 € – Angebot der Woche 30/2018

Gültig ab 23.07.2018

Diese Woche bieten wir Ihnen Neuigkeiten aus der Initiative Bruderhahn. Die Brüder der Legenhennen von Brachenreute werden nicht als Eintagsküken getöten, sondern in ca. 18 Wochen großgezogen und danach der Nahrungskette zurückgeführt. Ein Teil davon verarbeitet die Konstanzer Landmetzgerei Böhm. Wir möchten Ihnen Ihre Produkte nahebringen. Sie bekommen bei uns:

Möchten Sie mehr über die Bruderhahn Initiative erfahren? Lesen Sie weiter:

Die bisherige Praxis der Eierproduktion stellt uns alle vor ein ethisches Problem: In der heutigen Legehennenhaltung werden Hoch­leistungs­hennen verwendet, die auf eine extrem hohe Legeleistung gezüchtet sind. Die Brudertiere dieser Züchtungen finden dabei keine Verwendung, da sie als Masttiere den heutigen Masthähnchen unterlegen sind. Sie werden deshalb kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und getötet. Die Zahl der jährlich getöteten Eintagsküken entspricht in etwa der Anzahl an Legehennen: über 40 Millionen Legehennen-Brüder.

Für die Bio-Branche ist dieses Thema wichtig. Eine (vorübergehende) Lösung ist die Aufzucht der männlichen Küken, bis sie genügend Fleisch ansetzen und der Nahrungskette zurückgeführt werden können. Doch was tun mit dessen Fleisch? Da es nur langsam ansetzt, ist es zum Braten als Brathähnchen nicht geeignet.

Die Produzenten in unserer Region gehen gemeinsam einen Weg: Die Brüder der Legenhennen von Brachenreute werden nach der ca. 18 Wochen langen Zucht geschlachtet. Ein Teil davon wird in Brachenreute selber verarbeitet, z.B. zu Hühner-Frikassee oder Brüderhahn-Suppe. Ein weiterer Teil verarbeitet die Konstanzer Landmetzgerei Böhm.

Über die Initiative Bruderhahn können Sie nachlesen unter : https://www.bruderhahn.de/initiative/